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Beim Workshop im Dezember lernten die Mitarbeiter von Laubner etwas über den "Bienenleim" Propolis.

Manufacturing mal anders: Unser Bienenpatentermin

Als Paten eines Bienenvolkes erhalten wir regelmäßige Informationen darüber, wie es unseren Bienen gerade geht. Das ist nicht nur interessant, sondern auch lehrreich. Es ist immer wieder überraschend, wie viel Gutes die Bienen uns Menschen bringen, sei es die Bestäubung von Blüten, der nicht unerhebliche Beitrag zum Erhalt des natürlichen Gleichgewichts in unserer Umwelt oder der Honig, der aus manchem Vorratsschrank gar nicht wegzudenken ist.

Darüber hinaus gewinnen wir im Rahmen unserer Bienenpatenschaft spannende Einblicke in die Imkerei und erfahren allerlei Wissenswertes über Bienen im Allgemeinen. Dies geschieht in Form regelmäßiger Workshops bzw. Vorträge, geleitet und durchgeführt von unserem Imker Reinhold.

Der letzte Workshop fand – der aktuell durch die Jahreszeit bedingten Ruhephase unserer Bienen geschuldet – nicht direkt am Stock, sondern in den vier Wänden von Laubner statt. Diesmal drehte sich alles um den Wunderstoff Propolis.

Propolis – Was ist das?

Schautafel eines Bienenstockrahmens mit der Bienenkönigin und Bienen

Propolis ist eine klebrige, harzartige Substanz, die von Bienen produziert wird. Die emsigen Insekten sammeln Harz von Baumknospen, Rinden und anderen botanischen Quellen. Sie mischen das Harz mit ihrem Wachs sowie Pollen und eigenen Sekreten – fertig ist die Propolis.

Bienen verwenden die Substanz dazu, ihre Stöcke zu reparieren, zu verstärken und auch um sie zu desinfizieren, weshalb Propolis auch als „Bienenleim“ bezeichnet wird. Sie steckt voller antimikrobieller Eigenschaften und hält den Bienenstock frei von Bakterien, Pilzen und Viren.

Dafür wird Propolis verwendet

Auch wir Menschen können von den Eigenschaften des Bienenleims profitieren. In der traditionellen Medizin wird Propolis daher häufig unter anderem zur Unterstützung des Immunsystems, zur Behandlung von Wunden und zur Verbesserung der Mundhygiene eingesetzt. So wird sie in verschiedenen Formen wie Tinkturen, Salben und Kapseln angeboten, um ihre antiviralen, entzündungshemmenden und antioxidativen Eigenschaften zu entfalten. Es ist jedoch wichtig, vor der Verwendung von Propolis oder anderen Bienenprodukten einen Arzt zu konsultieren, insbesondere bei Allergien gegen Bienenprodukte.

Interessierte Laubner-Mitarbeiter können im Rahmen der Bienenpatenschaft Workshops besuchen.
Die Teilnehmer des Workshops stellen Propolis-Produkte selbst her.

Nachdem wir eine kurze Einführung zu den positiven Eigenschaften von Propolis durch Reinhold bekommen hatten, machten wir uns daran, die mitgebrachte Portion Propolis zu verarbeiten. Dafür konnten wir aus drei Varianten wählen:

  • Propolis-Salz als Topping mit dem gewissen Etwas, beispielsweise aufs Käsebrot mit Gurke oder auf die Gemüsesticks.
  • Propolis-Zucker, besonders beliebt als „Medizin“ für Kinder – eine Messerspitze täglich wirkt sich bereits positiv aus.
  • Propolis-Salbe für den privaten Erste-Hilfe-Koffer zur Behandlung kleiner Hautverletzungen.

Auto-ID goes Handarbeit – wenn Welten aufeinanderprallen

In zugegebenermaßen mühseliger Handarbeit wurden die Zutaten für die jeweiligen Produkte im Mörser miteinander vermischt, bis die gewünschte Konsistenz (bei Salz und Zucker puderzuckerähnlich, bei der Salbe homogen und dickflüssig) erreicht war. Abgerundet wurde die gute Stimmung durch die Verkostung verschiedener anderer Honigerzeugnisse, die Reinhold mitgebracht hatte. 

Propolis wird mit Zucker im Mörser zu einem Pulver zerstoßen.
Der Imker stellt der Gruppe zahlreiche unterschiedliche Produkte aus Honig und anderen Bienenerzeugnissen vor.

Hier prallten wahrlich Welten aufeinander, als Fachleute aus der Auto-ID sich in Handarbeit wie zu Urgroßmutters Zeiten versuchten. Angefangen mit dem Problem, dass nur etwa die Hälfte der Teilnehmer einen Mörser im Haus hatten, waren bei der Herstellung selbst Muskelkraft und Ausdauer in den Händen gefragt. Am Ende konnte jedoch jeder mit seinem Ergebnis zufrieden sein. Was wieder einmal beweist: Wenn Gegensätze aufeinandertreffen, kommt mitunter ein tolles Ergebnis dabei heraus.

Fazit:

Von diesem Workshop konnte jeder etwas mitnehmen: neue Erkenntnisse über die Bedeutung der Honigbiene, interessantes Fachwissen zu Propolis und anderen Bienenprodukten – und natürlich die selbst hergestellten Propolis-Zubereitungen. Ein großer Dank geht an unseren Imker Reinhold für den lehrreichen und kurzweiligen Workshop sowie die bereitgestellten Rohstoffe und Werkzeuge. Auch schätzen wir seine Leidenschaft für die Imkerei sehr. Hier werden wunderbare Produkte in Handarbeit hergestellt – das ist heutzutage alles andere als selbstverständlich und damit besonders wertvoll. Wir freuen uns schon auf unseren nächsten Termin mit Reinhold!

Im Workshop wurde auch der Aufbau eines Bienenstocks thematisiert.
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